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Erfolgsgeschichten

Auf drei Rädern nach Ägypten

Ein Reisebericht von Lars Lippenmeier
Eine Reise nach Ägypten - mit Behinderung, aber voller Power. Der Freeliner soll mir auf Strecken helfen, die ich wegen meiner Gehbe- hinderung nicht laufen kann. Der dreirädrige Roller wirkt auf den ersten Blick sehr leicht. Wird er diesem Härtetest standhalten? Der Transport im Auto funktioniert gut, je nach Größe des Kofferraums kann der Freeliner in voller Größe verladen oder bis auf die Größe einer Getränkekiste zusammengeklappt werden.

Am Flughafen muss ich überzeugungsarbeit leisten, denn der Free- liner soll als Behindertenfahrzeug kostenlos mitgenommen werden. Auäerdem wurde ein Begleitservice auf dem Flughafengelände bestellt. Die Fluggesellschaften Germania und SunExpresss sind völlig ahnungslos. Am Ende funktioniert es doch noch und auch ich darf mit fliegen. Nachdem die Batterien im Reisegepäck verstaut sind, nimmt man den Freeliner am Schalter entgegen.






Junge Reisebegleiter des Veranstalters Schauinsland blicken leicht überfordert drein, suchen aber immer nach Lösungen den Freeliner überall hin mitzunehmen. So begleitet mich der Freeliner an den Strand, zum abendlichen Drink in die Hotelbar und sogar in den Wellness-Tempel direkt nebenan. Von der Rezeption geht es durch die Umkleidekabine, vorbei an staunenden Gästen, die sich im Pool entspannen direkt bis in den Behandlungsraum. Dort kann ich mich direkt auf die Massagebank legen.

In Luxor, der früheren Hauptstadt Ägyptens besuchen wir zwei Tempelanlagen, die von Pharaonen vor über 3000 Jahren vor Christus erbaut wurden. über holprigen Untergrund, vorbei an riesigen Säulen und Monumenten geht es von einem Innenhof zum anderen. Mehrere Stufen und Unebenheiten müssen überwunden werden. Kleinere langgezogene Stufen kann man mit dem Freeliner bei normaler Fahrt bezwingen. Bei größeren Absätzen muss das Vorderrad des Mobils im Stand angehoben werden, dann aber lässt sich auch dieses Hindernis problemlos überwinden.



Im Tal der Könige, einer großen Grabanlage fahre ich eine meterlange Rampe hinunter ins Dunkle, direkt bis in die Grabkammer ägyptischer Pharaonen. Gut, dass der Freeliner eine gute Beleuchtung hat. Bei dieser steilen Abfahrt mache ich mir Gedanken über den Rückweg. Gleich darauf erlebe ich, dass diese Sorge völlig unbegründet war. Ich gebe Gas und der Freeliner schießt die Rampe hinauf in Richtung Ausgang. Die Hupe ertönt schrill und hallend im Raum. Die Touristengruppe vor mir teilt sich plötzlich und die Sonne wirft ihr fahles Licht auf meinen Freeliner.
„Der Freeliner überzeugt durch modernes Design. Bauweise und Verarbeitung sind so stabil, dass der Freeliner zwei Flüge bis auf ein paar Verschleisspuren unbeschadet übersteht. Unter erschwerten Bedingungen, wie unebenem Untergrund macht der Freeliner eine gute Figur. Seine Power und die Wendigkeit ermöglichen einen sehr hohen Spaßfaktor.

Durch sein geringes Eigengewicht und den Klappmechnismus ist er in jedem Fall ein passender Reisebegleiter, gerade für Menschen mit Handicap, die mobil sein wollen, aber nicht alle Strecken zu Fuß zurücklegen können. Etwas Kraft im Oberkörper sowie Gleichgewichtssinn sind aber notwendig um sich auf dem Gerät halten und es wenn nötig selbst anheben zu können.”

Fazit - ist der Freeliner reisetauglich?


„Der Freeliner überzeugt durch modernes Design. Bauweise und Verarbeitung sind so stabil, dass der Freeliner zwei Flüge bis auf ein paar Verschleisspuren unbeschadet übersteht. Unter erschwerten Bedingungen, wie unebenem Untergrund macht der Freeliner eine gute Figur. Seine Power und die Wendigkeit ermöglichen einen sehr hohen Spaßfaktor.

Durch sein geringes Eigengewicht und den Klappmechnismus ist er in jedem Fall ein passender Reisebegleiter, gerade für Menschen mit Handicap, die mobil sein wollen, aber nicht alle Strecken zu Fuß zurücklegen können. Etwas Kraft im Oberkörper sowie Gleichgewichtssinn sind aber notwendig um sich auf dem Gerät halten und es wenn nötig selbst anheben zu können.”

Edelmetall für den Freeliner

Für mein Pferd und mich ist das Training und der Wettkampf immer eine große Herausforderung. Dies kennt sicher jeder Sportler. Für Menschen mit Handicap ist es gerade auf dem Reitplatz eine noch größere Anstrengung mobil zu sein.

Mit dem Freeliner kann ich längere Strecken auch durch den Sand zurücklegen. Dies ermöglicht mir endlich auch hier selbstständig zu sein und das unabhängig von der Größe der Turnierplätze. Ein tolles Gefühl!

Durch den Freeliner kann ich die Kraft für mein Pferd nutzen und brauche sie nicht um zu ihm zu gelangen. Auäerdem bin ich endlich wieder auf ähnlicher Höhe mit meinem Gegenüber. Für mich hat der Freeliner auf jeden Fall ne Medaille verdient, zu deren Vergabe er mich ebenfalls problemlos bringt.

Steckbrief


Dr. Angelika Trabert, 45 jährige für Rheinland- Pfalz startende Spitzensportlerin, seit 1991 sammelte sie 21 Medaillen bei Paralympics, Europa- und Weltmeisterschaften in Para-Equestrian.

Die Fachärztin für Anästhesie engagiert sich aber nicht nur im Reitsport für Menschen mit Handicap, für den sie lange international als Athletensprecherin unterwegs war, auch in der 3. Welt ist sie immer wieder mit der Hilfsorganisation MANGO e.V. als Narkoseärztin unterwegs.

Ihr Lebensmotto: It's Ability, not Disability that counts!

Freiheit in der Natur und Begegnung auf Augenhöhe

Es ist ein klasse Gefühl mit dem Freeliner bei Wind und Wetter mit meinen Vita-Assistenzhund zu jeder Jahreszeit drauäen wieder aktiv zu sein.

Das Bikeboard packt so ziemlich jede Steigung und ich komme nun überall unabhängig hin. Ich kann Radfahrern und Fußgängern endlich wieder auf Augenhöhe begegnen. Der Freeliner ist ein echter Hingucker, mit ihm bin ich sportlich ganz flott und immer schick on Tour.


Steckbrief


Esther Weber hat als erfolgreichste deutsche Rollstuhlfechterin alle sportliche Titel von Deutscher Meisterin, Europa- und Weltmeisterin und Paralympics Siegerin gewonnen. Außerdem wurde die Südbadnerin mit verschiedenen Fair Play Preisen ausgezeichnet.

Eine ganz besondere Ehrung wurde ihr zuteil, dass die körperbehinderten Schule in Emmendingen seit 2008 Esther-Weber-Schule heiät. Die zweifache Mutter setzt sich ehrenamtlich für die Gleichberechtigung für Kinder mit und ohne Handicap ein.

Ihr Lebensmotto: Nicht darüber nachdenken was sie nicht kann, sondern tun was sie kann.

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